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Niedersächsische
Bingo-Umweltstiftung

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Praktischer Naturschutz an Bildungseinrichtungen

Grundsätzlich sind bei der Antragstellung die in den Förderrichtlinien genannten Kriterien zu beachten.

Unter dem Förderschwerpunkt „Praktischer Naturschutz an Bildungseinrichtungen“ werden Vorhaben gefördert, die zu einer konkreten, messbaren Verbesserung des ökologischen Zustandes von Außenanlagen an Kindertagesstätten, Kindergärten, Schulen und Hochschulen unter Beteiligung von ehrenamtlichen Helfern beitragen. Darüber hinaus ist eine ökologische Schulung der Kinder und Jugendlichen einzuplanen.

Dabei handelt es sich um die Anlage von Biotopen auf bislang ökologisch weitgehend wertlosem Gelände, also auf betonierten oder anderweitig versiegelten Flächen, auf Rasenflächen und in überwiegend durch Bepflanzung mit nichtheimischen Arten geprägten Bereichen. Die geförderten Biotope können beispielsweise naturnahe Gewässer, Streuobstwiesen oder die Pflanzung von Beerensträuchern und Obstbäumen, Hecken, Trockenmauern (ohne Verwendung von Mörtel), Kräuterbeeten oder Wildblumen- oder Wildstaudenpflanzungen sein. Die Durchführung muss zumindest teilweise durch ehrenamtliche Helfer, also durch Schüler, Kinder, Eltern, Lehrer oder sonstige Mitarbeiter, erfolgen. Eine thematische Einbindung des Projektes in den Unterricht ist vorzunehmen. In der Regel werden Maßnahmen bei Neubauten nicht gefördert.

Eine Förderung von Spiel-, Sport- und Bewegungsgeräten bzw. -bereichen sowie Sitzgelegenheiten erfolgt nicht. Eine Verjüngerung der Vegetation bzw. eine Ersetzung ökologisch wertvoller Vegetation durch neue Pflanzungen sowie die Ersetzung eines ökologisch wertvollen Biotopes durch ein anderes Biotop kann nicht gefördert werden.

Ein praktischer Hinweis zur Antragsstellung:

Es werden nur Anträge angenommen, die ausschließlich die ökologische Aufwertung im Sinne des Förderschwerpunktes oder andere förderfähige Maßnahmen beinhalten. Im Kosten- und Finanzierungsplan sollten nur die förderfähigen Positionen aufgeführt werden.

Naturnahe Umgestaltungen von Außenanlagen werden nur dann gefördert, wenn die ökologische Aufwertung überwiegt und ein Umweltbildungskonzept vorliegt. Dazu finden Sie ein vorbildliches Beispielprojekt, an dem Sie sich orientieren können, im rechten Homepagebereich zum Downloaden.